Amnesty International kritisiert Tschechien wegen Diskriminierung und Waffenlieferungen

Der neueste Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) enthält auch Kritik an Tschechien. Geflüchtete aus der Ukraine seien hierzulande im vergangenen Jahr Hasskommentaren und Diskriminierung ausgesetzt gewesen, heißt es in der Publikation. Zudem gebe es in Bildungseinrichtungen weiterhin eine faktische Segregation von Roma-Kindern, und auch die Rechtslage für sexuelle Minderheiten habe sich in Tschechien nicht verbessert.

Der AI-Jahresbericht 2023 wurde am Mittwoch veröffentlicht. Tschechien wird darin außerdem vorgeworfen, ein veraltetes Abtreibungsgesetz zu haben. Kritisiert werden auch die Waffenlieferungen an Israel, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.