Chemiefabrik Synthesia gliedert Nitrozellulose-Produktion aus

Die Chemiefabrik Synthesia im ostböhmischen Pardubice hat ihre Produktion von Nitrozellulose ausgegliedert. Eine der Varianten sei der Einstieg eines strategischen Partners in diesen Bereich, sagte ein Medienvertreter des Unternehmens. Nitrozellulose, die auch Schießbaumwolle genannt wird, dient als Grundprodukt für die Herstellung von Munition. Die neue Firma Synthesia Nitrocellulose entstand bereits Ende vergangenen Jahres, nun wurden die letzten Schritte zur Ausgliederung vollendet.

Synthesia wurde 1920 gegründet. Ab 2002 gehörte sie zum Konzern Agrofert des späteren Ano-Parteichefs Andrej Babiš. Im Februar vergangenen Jahres kaufte der Unternehmer Karel Pražák die Firma und gliederte sie in seinen Konzern Kaprain ein.

Autor: Till Janzer