Tschechischer Außenhandel schloss im Juli mit einem Defizit von 68 Millionen Euro ab
Der Außenhandel der Tschechischen Republik hat im Juli erstmals in diesem Jahr mit einem Defizit abgeschlossen. Es betrug 1,7 Milliarden Kronen (68 Millionen Euro). Negativ beeinflusst wurde die Entwicklung vor allem durch den Saldo der Metallproduktion. Positiv wirkte sich der Überschuss im Handel mit Kraftfahrzeugen aus. Die vorläufigen Daten wurden am Montag vom Tschechischen Statistikamt (ČSÚ) veröffentlicht.
Genauso wie im Vorjahr habe die Handelsbilanz auch in diesem Jahr erstmals im Juli mit einem negativen Ergebnis geendet, teilte Miluše Kavěnová vom Statistikamt mit. Die Bilanz für den Juli dieses Jahres fiel jedoch laut der Expertin günstiger aus, was vor allem auf die im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwölf Milliarden Kronen (480 Millionen Euro) gestiegenen Kraftfahrzeugexporte zurückzuführen sei.