Zoll findet über 100.000 Euro Bargeld bei Reisendem in Zug von Dresden nach Prag
Der deutsche Zoll hat bei einem Reisenden, der mit dem Zug von Dresden nach Tschechien fahren wollte, mehr als 105.000 Euro Bargeld sichergestellt. Wie es in einer Pressemitteilung des Zolls heißt, ereignete sich der Vorfall am Dienstag vergangener Woche. Eine Streife des Hauptzollamts Dresden führte dabei eine verdachtsunabhängige Kontrolle durch. Im Gepäck sowie in den Jacken- und Hosentaschen des Mannes fanden die Beamten schließlich große Mengen Bargeld. Der 31-jährige Fahrgast, der nach eigener Aussage von Amsterdam nach Prag reisen wollte, gab an, in Tschechien zwei hochpreisige Autos kaufen zu wollen. Konkrete Modelle konnte er jedoch nicht nennen. Zur Herkunft des Geldes gefragt, sagte der Reisende, 30.000 Euro kämen von seinem Bankkonto, der Rest von Freunden aus Vietnam.
Da den Zollbeamten die Informationen zu Herkunft und Verwendung des Geldes unschlüssig erschienen, stellten sie das Bargeld sicher. Nun soll in einem sogenannten Clearingverfahren herausgefunden werden, ob der Verdacht der Geldwäsche besteht.