Tschechien will in der EU über Schutzstatus für Ukrainer debattieren

Tschechien will in der EU eine Debatte über eine Änderung des vorübergehenden Schutzstatus für ukrainische Kriegsflüchtlinge eröffnen. Dies kündigte das Innenministerium am Mittwoch in einer Presseerklärung an, nachdem Ressortleiter Lubomír Metnar (Partei Ano) in Berlin mit seinem dortigen Amtskollegen Alexander Dobrindt (CSU) zusammengetroffen war.

Laut Mitteilung vertrat Metnar in diesem Gespräch die Ansicht, der Umfang des derzeit geltenden Schutzstatus müsse eingegrenzt werden, etwa in Bezug auf die geografische Herkunft einer Person oder andere Kriterien. Dieses Thema habe den Großteil der Beratung mit Dobrindt eingenommen, so das Ministerium. Daneben seien aber auch Fragen der Migration und Grenzkontrollen angesprochen worden.