Reiseregistrierungssystem: Im Nahen Osten halten sich 3750 Tschechen auf
Aktuell sind rund 3750 tschechische Staatsbürger im Reiseinformationssystem Drozd des Außenministeriums registriert, die sich in den vom Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran betroffenen Ländern aufhalten. Die Zahl ist seit Samstag um etwa 550 Personen zurückgegangen. Dies teilte das Außenministerium der Presseagentur ČTK am Sonntag mit.
Nach einer Aussage von Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) kehrten seit dem Ausbruch des Konflikts rund 1400 Menschen mit den von der tschechischen Regierung organisierten Rückführungsflügen aus dem Nahen Osten in die Heimat zurück. Der Minister sagte in einer Sendung des TV-Senders CNN Prima News am Sonntag, es gebe derzeit Probleme mit der Rückführung von zwei Gruppen, und zwar sitzen etwa 180 Personen in der Botschaft in Riad in Saudi-Arabien und 140 Personen in Katar fest.
Neben den Rückführungsflügen kehren Tschechen auch mit teilweise wiederaufgenommenen Linienflügen in ihr Land zurück.