Tschechiens Staatspräsident Pavel hat Verständnis für den Warnstreik der Öffentlich-Rechtlichen
Der tschechische Staatspräsident Petr Pavel hat Verständnis für den geplanten eintägigen Warnstreik der Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehens (ČT) und des Tschechischen Rundfunks (ČRo) geäußert. Während eines Besuchs im Kreis Vysočina bezeichnete Pavel den Streik am Mittwoch als legitim. Er verstehe die Befürchtungen und die Unsicherheit, die aus den Regierungsplänen zur Reform der Medienfinanzierung resultierten, so Pavel.
Pavel merkte an, dass eine Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien aus dem Staatshaushalt prinzipiell kein schlechter Schritt sein müsse – vorausgesetzt, ihre Unabhängigkeit werde explizit geschützt. Der Staatspräsident kritisierte jedoch, dass die Regierung diese Änderung beschlossen habe, ohne zuvor den genauen Umfang des öffentlichen Auftrags und den Schutz der redaktionellen Unabhängigkeit klar zu definieren.