Wegen Trockenheit: Wasserversorgung aus Stausee Orlík wird teilweise auf Slapy verlagert

Der Wasserwirtschaftsbetrieb Moldau (Povodí Vltavy) bereitet sich wegen der hydrologischen Trockenheit darauf vor, den Abfluss aus dem Orlík-Stausee zu verringern. Weil es zu wenig Zufluss und Niederschläge gibt, steht der Pegel im Becken etwa 15 Meter unter dem Normalwert. Wie die Sprecherin von Povodí Vltavy, Pavlína Mertl, am Donnerstag gegenüber der Presseagentur ČTK äußerte, werde für Freitag ein neuer Niedrigstand von 334,6 Metern über dem Meeresspiegel erwartet, was die kritische Grenze darstelle.

Darum werde die Wasserversorgung teilweise auf den Stausee Slapy verlagert, hieß es weiter. Dies passiert zum ersten Mal, seit es das Reservoir Slapy gibt. Aus dem Becken Orlík werde dann nur noch so viel Wasser abgeschöpft, wieviel auch hineinfließe, kündigte Mertl an. Dies seien etwa 15 Kubikmeter pro Sekunde.