Neuer Feuerwehrchef in Tschechien will Spezialteam für Krisenereignisse bilden

Martin Legner, der neue Generaldirektor der tschechischen Feuerwehr, plant die Bildung eines Spezialteams, das bei großen Krisenereignissen eingesetzt werden kann. Es könnte Mitte kommenden Jahres bereitstehen, kündigte Legner am Donnerstag an, als er von Innenminister Lubomír Metnar (Partei Ano) ins Amt eingeführt wurde. Den Schutz der Bevölkerung bezeichnete der neue Feuerwehrchef als eine seiner Prioritäten, gemeinsam mit dem Ausbau der Personalstruktur der Institution sowie einer sicheren Finanzierung.

Legner löst Vladimír Vlček ab, dessen Amtszeit nach fünf Jahren ausgelaufen ist. Er wolle vor allem die Personalstärke der Einsatztruppen erhöhen, teilte der neue Generaldirektor mit. Idealerweise sollten seiner Ansicht nach in den kommenden fünf Jahren bis zu 900 zusätzliche Tarifstellen entstehen.