Geheimdienstchef Koudelka warnt vor schwerwiegenderen Operationen Russlands in Tschechien
Russland könnte in den kommenden Monaten in Tschechien oder anderen demokratischen Ländern zu riskanteren und schwerwiegenderen Operationen übergehen. Davor warnt der Chef des tschechischen Inlandsnachrichtendienstes (BIS), Michal Koudelka. Er äußerte dies am Montag auf einer internationalen Konferenz zu aktuellen Sicherheitsbedrohungen, die im Abgeordnetenhaus in Prag stattfindet.
Russland sei für Tschechien das größte Sicherheitsrisiko im Ausland, wiederholte Koudelka einmal mehr seinen Standpunkt. Gerechnet werden könnte ihm zufolge mit Sabotageaktionen auf Objekte, die der Ukraine helfen, sowie mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Waffenlager oder aber mit begrenzten militärischen Aktionen gegen ein Nato-Land.