OECD Konferenz zum in Prag

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Zu Beginn dieser Woche treffen sich die Minister für Arbeit und Soziales aus den Ländern der OECD in Prag. Thema dieser Konferenz ist die Regulierung des Arbeitsmarktes und die Dienstleistungen, mit deren Hilfe der Arbeitsmarkt in Zukunft angeregt werden soll. Zum Konferenzort wurde Prag erwählt, da Tschechien ein junges Mitglied in der OECD ist, aber reiche Erfahrungen gerade auf dem Gebiet des Arbeitsmarktes in einer sich transformierenden Wirtschaft hat. Hintergründe zu dieser Konferenz von unserem freien Mitarbeiter Armin Sandmann:

"Die Tschechische Republik ist ein recht junges Mitglied der OECD, aber während seiner Wirtschaftstransformation konnte es wichtige Erfahrungen, was den Arbeitsmarkt angeht, sammeln. Zudem kann ich sagen, dass wir gerade den Abschluss einer 10jährigen Transformationsperiode im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen zur Unterstützung des Arbeitmarktes hinter uns haben und dies macht Prag als Konferenzort interessant."

So die einleitenden Worte des Ministers für Arbeit und Soziales Vladimir Spidla zum Auftakt dieser Konferenz der OECD. Ziele der Gespräche der Arbeits - und Sozialminister aller OECD-Mitgliedsländer sind, neue Strategien zu finden, um die Ausbildung kommender Generationen und die Anforderungen des sich verändernden Arbeitsmarktes zu koordinieren. Zudem will man auch die Rolle und die Aufgabenbereiche der staatlichen Organe, hier speziell der Arbeitsämter, so verändern, dass ihre Hauptfunktion nicht mehr in der Regulation besteht, sondern in der Funktion eines regionalen Arbeitsmanagers. Mit welchen Problemen speziell Tschechien derzeit im Bereich des Arbeitmarktes zu kämpfen hat, dazu konkreter Minister Vladimir Spidla:

"Unser Arbeitsmarkt ist noch nicht im Gleichgewicht, da die Wirtschaftstransformation noch nicht beendet ist. Des weiteren hat die Restrukturalisierung solche Ausmaße, dass ganze Regionen ihre Arbeitsmarktlage verändern. Daher fehlt uns weiterhin ein größeres Stellenangebot und eine adäquate Entlohnung der geleisteten Arbeit."

Diese gerade von Arbeits-und Sozialminister Spidla angesprochene Problematik steht im Gegensatz zum hohen Bildungsstand der tschechischen Bevölkerung, der auch von Seiten der Europäischen Union immer wieder bestätigt wird. Daher habe Tschechien ein großes Potential an Konkurrenzfähigkeit. Denn die Konkurrenzfähigkeit Tschechiens liege gerade im hohen Bildungsstandard und nicht in der billigen Arbeitskraft, wie man von Seiten einiger EU-Mitglieder befürchtet.

Autor: Armin Sandmann
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