Polnische Regisseurin Agnieszka Holland erhält Preis Karls IV.

Die polnische Regisseurin und Drehbuchautorin Agnieszka Holland wurde am Donnerstag mit dem Preis Karls IV. ausgezeichnet, der von der Stadt Prag und der Karlsuniversität vergeben wird. Die Auszeichnung sei für sie bedeutend, da Prag und die tschechische Kultur für sie stets wichtig gewesen seien, sagte die Filmemacherin bei der feierlichen Zeremonie im Altstädter Rathaus.

Holland, die 1948 in Warschau geboren wurde, studierte an der Prager Filmhochschule FAMU. Für ihre Filme und ihre Verdienste um die polnisch-tschechische Verständigung wurde sie vielfach ausgezeichnet. Zuletzt kam ihr Streifen „Franz K.“ in die Kinos, der in deutsch-polnisch-tschechischer Koproduktion entstanden ist. Das Drama ist in zwei Kategorien für den Europäischen Filmpreis nominiert, der am Samstag in Berlin vergeben wird.