Tschechisch gesagt: Der Teig wartet

Teig anzurühren – zadělat těsto
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Haben Sie schon einen Backplan für Weihnachtsplätzchen erstellt? Im heutigen Sprachkurs wollen wir den Teig dafür anrühren.

Blätterteig – listové těsto | Foto: Barbora Němcová,  Radio Prague International

Manches Gebäck schmeckt frisch am besten, andere Sorten sollen vor dem Verzehr erstmal in die Dose kommen. Dies liegt an dem jeweiligen Teig – těsto. Einen Teig anzurühren – zadělat těsto bedeutet, die Zutaten – přísady miteinander zu vermischen – smíchat und den Teig anzurühren – zpracovat. Aus diesem werden dann verschiedene Formen herausgeschnitten – vykrájet, oder er wird in Förmchen – formičky gefüllt. Beziehungsweise man formt die Plätzchen mit der Hand.

Linzer Teig – linecké těsto | Foto: flockine,  Pixabay,  CC0

Vor Weihnachten beginnt man zunächst mit dem Lebkuchenteig – perníkové těsto. Die Plätzchen daraus sollen nämlich länger gelagert werden, um weich zu werden. Es folgen Stücke aus Mürbeteig – křehké těsto. Viele Plätzchensorten werden aus dem sogenannten Linzer Teig – linecké těsto hergestellt.

Hefeteig - kynuté těsto | Foto: Doreen Corbey,  Pixabay,  CC0

Aus anderen Teigsorten macht man keine Plätzchen, sondern Kuchen und Torten. Zum Beispiel wird aus dem Hefeteig – kynuté těsto der Weihnachtsstriezel – vánočka zubereitet. Aus Blätterteig – listové těsto bäckt man Apfelstrudel – jablečný závin. Der Korpus einer Torte entsteht aus der Biskuitmasse –  piškotové těsto. Und Windbeutel und ähnliche Süßstücke bäckt man aus Brandteig – odpalované těsto.

Weihnachtsstriezel – vánočka | Foto: Ondřej Tomšů,  Radio Prague International

Manchmal reicht es, ein entsprechendes Stück Teig zu backen. Manchmal kommt noch eine Füllung hinein – náplň oder ein Guss – poleva darauf. Guten Appetit und auf Wiederhören! Na slyšenou!

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