Tschechische Regierung plant Wiedereinführung der Registrierkassenpflicht
Die Registrierkassenpflicht könnte zu Beginn kommenden Jahres in Tschechien wiedereingeführt werden. Ein entsprechender Vorschlag von Finanzministerin Alena Schillerová (Partei Ano) wurde am Montag vom tschechischen Regierungskabinett gebilligt. Der Gesetzentwurf muss nun vom Parlament beurteilt werden. Laut Schillerová könnte der Staat durch die Regelung bis zu 14,4 Milliarden Kronen im Jahr zusätzlich einnehmen.
Ab 2016 bestand erstmals hierzulande eine Registrierkassenpflicht. Die Regierungskoalition aus Sozialdemokraten und Partei Ano setzte diese jedoch wegen der Corona-Pandemie ab dem Frühling 2020 aus. Die Nachfolgeregierung hob die Pflicht danach komplett auf. Die neue elektronische Erfassung der Umsätze von Unternehmen und Gewerbetreibenden soll mit einigen Änderungen gegenüber der ersten Fassung in Kraft treten.