Tschechische Regierung will Wohnbeihilfen für Flüchtlinge erhöhen

Die tschechische Regierung will die humanitären Zahlungen für Flüchtlingshaushalte ab August erhöhen. Vor allem sollen die Wohnbeihilfen ansteigen, wie aus einem Beschluss hervorgeht, den das Kabinett demnächst verabschieden soll. Hintergrund ist, dass ab September Menschen mit vorübergehendem Schutzstatus hierzulande für ihre Unterbringung in Notunterkünften zahlen sollen.

Laut den Angaben des Innenministeriums sind derzeit 362.100 Menschen mit vorübergehendem Schutzstatus in Tschechien untergebracht. Es handelt sich überwiegend um Flüchtlinge aus der Ukraine.

Autor: Till Janzer