Tschechischer Brauereiverband meldet Produktionsrückgang und will Steuersenkung bei gezapftem Bier
Die Brauereien in Tschechien haben vergangenes Jahr 19,96 Millionen Hektoliter Bier gebraut. Das waren 894.000 Hektoliter weniger als noch 2024. Darüber informierte am Dienstag der Tschechische Brauerei- und Mälzereiverband (ČSPS).
Als Gründe für den Rückgang wurden ein geringerer Absatz im Ausland und der sinkende Konsum von Alkohol genannt. Dieser zeige sich auch daran, dass die Verkaufszahlen bei alkoholfreiem Bier gleichbleibend seien. Negativ würde sich in der Gesamtbilanz widerspiegeln, dass immer mehr Bier außerhalb von Gaststätten konsumiert werde. Der Brauerei- und Mälzereiverband fordert die tschechische Regierung deswegen auf, die Mehrwertsteuer für gezapftes Bier zu senken.