Tschechischer Premier hält Einigung im Sicherheitsbereich beim EU-Sondergipfel für einen Durchbruch

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder haben sich am Donnerstag beim Sondergipfel in Brüssel darauf geeinigt, dass die EU schnell Geld zur Stärkung ihrer eigenen Verteidigung und Sicherheit aufbringen soll. 26 EU-Länder haben beschlossen, die von Russland angegriffene Ukraine weiterhin zu unterstützen. Dagegen war nur der ungarische Premier Viktor Orbán. Der tschechische Regierungschef Petr Fiala (Bürgerdemokraten) bezeichnete die Einigung im Bereich der Sicherheit als einen Durchbruch im bisherigen Denken in der EU.

Bisher waren die EU-Länder im Sicherheitsbereich weitgehend auf die US-Hilfe angewiesen. Erst nach dem Beginn von Russlands Invasion in der Ukraine fingen sie an, über eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben zu sprechen, was sie erst jetzt umsetzen. Fiala merkte an, dass unter den Staats- und Regierungschefs der EU-Länder die Meinung herrsche,  es sei weiterhin notwendig, mit den USA zusammenzuarbeiten.