Vergangenes Jahr starben 17 Menschen in Tschechien nach Kratom-Konsum

Die tschechische Polizei hat im vergangenen Jahr 17 Todesfälle registriert, die in Zusammenhang mit dem Konsum des Rauschmittels Kratom stehen. Darüber informierte am Freitag eine Sprecherin der Polizei von Olomouc / Olmütz die Presseagentur ČTK. Laut dem Leiter der tschechischen Antidrogenzentrale (NPC), Jakub Frydrych, war der Grund für die Todesfälle entweder eine Überdosis der Substanz oder der Mischkonsum mit Alkohol, Medikamenten oder Cannabis.

Der Verkauf von Kratom ist in Tschechien streng reguliert. Premier Andrej Babiš (Partei Ano) hatte zuletzt auch ein komplettes Verbot ins Spiel gebracht, schließlich legte die Regierung ihre Pläne vorerst aber auf Eis. Wie der tschechische Zoll am Freitag informierte, gelangten 2025 rund 490 Tonnen des Stoffes ins Land. Das waren 134 Tonnen mehr als im Vorjahr und so viel wie noch nie zuvor.