Baufirma Subterra erhält große Aufträge in Ungarn

Eisenbahnstrecke zwischen Budapest-Kelenföld und Tárnok (Foto: Archiv Subterra)

Der tschechischen Baufirma Subterra ist es gelungen, Aufträge im Wert von Hunderten Millionen Kronen zu erhalten. Über die neuesten Aufträge der Firma im Ausland berichtete die Wirtschaftszeitung „E15“ in ihrer Freitagausgabe.

Foto: Archiv Subterra
Das tschechische Unternehmen Subterra hat sich in einer öffentlichen Ausschreibung für den Umbau des ungarischen Eisenbahnknotenpunkts Székesfehérvár im Wert von rund 2,3 Milliarden Kronen (85 Millionen Euro) durchgesetzt. Der tschechische Tiefbauspezialist wird an dem Auftrag mit weiteren Firmen zusammenarbeiten, vom Gesamtvolumen entfallen 900 Millionen Kronen (33 Millionen Euro) auf Subterra. Die Baufirma war zudem bei einer weiteren öffentlichen Ausschreibung in Ungarn erfolgreich. Dabei geht es um den Bau von 18 Brücken der ungarischen Autobahn M43. Hier beträgt das Auftragsvolumen für die tschechische Firma rund 250 Millionen Kronen (9,2 Millionen Euro).

Eisenbahnstrecke zwischen Budapest-Kelenföld und Tárnok (Foto: Archiv Subterra)
Subterra ist auf dem ungarischen Markt kein Neuling. So hat sich die Firma beispielsweise an der Rekonstruktion der Eisenbahnstrecke zwischen Budapest-Kelenföld und Tárnok beteiligt. Das Unternehmen rechnet damit, dass der Umsatz im Ausland rund eine Milliarde Kronen (37 Millionen Euro) betragen wird. Dies sagte der Sprecher von Subterra, Vladislav Beneš, dem Blatt „E15“. Die Firma bewirbt sich zudem noch um einen Auftrag für den Ausbau unterirdischer Versorgungstunnel in Stockholm.

Die Aktiengesellschaft Subterra ist 1992 aus dem gleichnamigen Staatsunternehmen entstanden. Auch wenn sich die Firma vor allem auf Verkehrsbauten konzentriert, war sie in den letzten Jahren auch an Industrieprojekten und am Wohnbau beteiligt. Einziger Aktionär der Firma ist die tschechische Aktiengesellschaft Metrostav, die wiederum Mitglied der internationalen DDM Group ist. Ungefähr ein Viertel des Gesamtumsatzes von Subterra kommt aus ausländischen Aufträgen.