Brauerei Budvar feiert 2014 neue Rekorde und Siege im Gerichtssaal

Foto: Archiv Budweiser Budvar

Die Budweiser Brauerei Budvar hat im vergangenen Jahr 1,457 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das ist das beste Verkaufsergebnis in der 119-jährigen Geschichte der Traditionsfirma. Dazu trug insbesondere der gestiegene Export bei. Der Absatz legte im Jahresvergleich um 2,5 Prozent zu, der Umsatz um 7 Prozent auf rund 81 Millionen Euro. Das teilte der Sprecher der Brauerei, Petr Samec, am Montag mit. Die Brauerei Budějovický Budvar (Budweiser Budvar) ist ein staatliches Unternehmen.

Foto: Archiv Budweiser Budvar
Die Brauerei hat vergangenes Jahr 813.000 Hektoliter Bier ins Ausland ausgeführt. Das sind 6 Prozent mehr Bier als im Jahr zuvor und der höchste Export in der Geschichte der Firma. Man habe den Verkauf vor allem auf den wichtigsten Märkten des Unternehmens wie in Deutschland und der Slowakei weiter erhöhen können. Einem Zuwachs habe es aber auch in vielen anderen Ländern gegeben. Zudem habe man das Budweiser Bier erstmals auch in fünf weiteren Ländern abgesetzt, sagte der Handelsdirektor der Brauerei, Robert Chrt.

Zu den neuen Absatzmärkten gehören beispielsweise die Republik Kongo, Kenia oder Thailand. Damit verkauft Budweiser Budvar sein Bier nun bereits in 70 Ländern. Zum Vergleich: Im Jahr 1991 lieferte die Brauerei ihr Bier nur in 18 Staaten aus.

Die Steigerung des Absatzes hängt aber ebenso mit dem schwächeren Kurs der Tschechischen Krone zusammen. Das habe sich schließlich positiv in den erhöhten Umsätzen beim Bierverkauf niedergeschlagen, sagt Chrt. Diese sind im Vergleich zum Jahr 2013 um 7 Prozent auf 2,3 Milliarden Kronen (ca. 81 Millionen Euro) gestiegen.

Petr Samec (Foto: Zdeněk Vališ)
Nach Aussage von Sprecher Samec habe das Unternehmen im Jahr 2014 auch mit einer Reihe von Neuheiten und Saisonbieren aufgewartet. Eine der interessantesten Marktneuheiten war dabei das Spezialbier B:CRYO. Im vergangenen Jahr wurden ferner alle Verpackungen der Marke Budweiser Budvar erfolgreich neu designt. Jeweils siegreich seien zudem zwei gerichtliche Auseinandersetzungen um die Marke Budweiser in Portugal und Norwegen ausgegangen, ergänzte Samec.