Drogenboss in Prag gefasst

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Am Donnerstag dieser Woche konnte bei einer Operation der tschechischen Antidrogenbehörde der führende Kopf des Heroinschmuggels in Prag festgenommen werden. Diese Festnahme bildete den Höhepunkt einer 10-monatigen Operation der Antidrogenbehörde und des tschechischen Zolls in Westböhmen und im Großraum Prag. Weiteres hierzu von unserem freien Mitarbeiter Armin Sandmann.

Nach Angaben von Jiri Komorous, dem Leiter der Antidrogenbehörde, war das Ziel der gesamten Operation mit der Bezeichnung "Treffer" einen großen Dealerring, meist von makedonischen Albanern gebildet, zu zerschlagen. Dieser Dealerring benutzte die Tschechische Republik schon seit Jahren als Transitland für Heroinschmuggel aus der Balkanregion nach Deutschland und nach Skandinavien. Die Pressesprecherin der tschechischen Polizei, Ivana Zelenakova, äußerte sich dahin gehend, dass der Heroinschmuggel nach Tschechien, durch die gerade beendeten Operationen der Antidrogenbehörde, fast zum Erliegen kam. Auf Grund welcher Anzeichen man auf diesen Erfolg schließen könne, dazu Pressesprecherin Zelenakova:

"Den Erfolg der Operation der Antidrogenbehörde und des Zolls lässt sich auf Grund von Informationen aus dem Verbrechermilieu bestätigen. Nach den von uns gewonnenen Angaben aus dieser Umgebung kam die Drogenzufuhr nach Tschechien fast ganz zum Erliegen und ein großer Teil der kriminell organisierten Kosovoalbaner hat bereits Tschechien in Richtung Südeuropa verlassen."

Autor: Armin Sandmann
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