Eishockey-WM: Allseits unterschätzte Tschechen holen Silber
Das Sportjahr 2006 ist voller Höhepunkte, so dass selbst eingefleischte Fans entscheiden müssen, ob sie bei allen Topveranstaltungen live dabei sein wollen oder nicht. Die tschechischen Eishockeyanhänger hatten bereits vor der diesjährigen Weltmeisterschaft entschieden: Nach dem glanzlosen Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Turin wird die mit 15 Neulingen zur WM gereiste Landesauswahl in Riga keinen Blumentopf gewinnen. Umso erfreulicher ist daher die Tatsache, dass die Schützlinge von Auswahltrainer Alois Hadamczik jetzt mit der WM-Silbermedaille nach Hause kommen. Lothar Martin berichtet.
Nach der von etwas Enttäuschung geprägten Spielanalyse wusste sich aber auch Bulis schon wieder zu freuen und das Erreichte richtig einzuordnen:
"Wir müssen mit der Silbermedaille wirklich zufrieden sein und nicht an das verlorene Gold denken, denn die Schweden hatten das klar bessere Team. Aber wie ich schon sagte: Wir waren im Finale, auch wenn uns dort nichts mehr gelungen ist."
Gelungen aber ist wohl der vor der WM so oft diskutierte Generationswechsel im tschechischen Auswahlteam. Und so scheiden die Fans aus Böhmen und Mähren mit der Gewissheit von diesem Championat, dass ihre Lieblinge auch in Zukunft mit tollen Spielern zu den Höhepunkten antreten werden.







