EU-Gelder: Fehler auch im Innenministerium

Bei einer Kontrolle wurden auch im Innenministerium Fehler bei der Beantragung von Mitteln aus europäischen Fördertöpfen sowie bei der Beantragung von Projekten entdeckt. Der Tageszeitung Hospodářské Noviny liege darüber ein vertraulicher Evaluationsbericht vor. Wegen zu spät eingereichter Projektanträge oder fehlerhafter öffentlicher Ausschreibungen könnte die europäische Union dem tschechischen Innenministerium Zuschüsse in Höhe von bis zu 2 Milliarden Kronen (80 Millionen Euro) streichen. Über die Ergebnisse des Berichts, den das Ministerium für Regionalentwicklung erstellt hat, soll am Mittwoch auf der Regierungssitzung beraten werden.

Zu Jahresbeginn war bereits das Bildungsministerium wegen Fehler bei der Abrufung von EU-Mitteln in die Kritik geraten. Zwei große Projekte waren von der EU-Kommission eingefroren worden.