" Gegen die Armut für die Menschen ! "

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Am Mittwoch dieser Woche läutete der Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds, Horst Köhler, eine neue Periode in der Existenz dieser wichtigen Finanzinstitution ein. Weg vom Ruf der geheimnisvollen, im Hintergrund die Fäden ziehenden Organisation, die in Zusammenarbeit mit der Weltbank Kredite vergibt und die Ärmsten der Armen in noch größeres Unglück stürzt, hin zur offenen und transparenten Weltorganisation, die mit neuen Entschuldungs- und Aufbauprogrammen Problemen wie Armut und AIDS begegnen will. Hintergründe von unserem freien Mitarbeiter Armin Sandmann:

und Weltbank einen Wendepunkt darstellen, speziell was die Methodik der Kreditvergabe an wirtschaftlich schwache Länder betrifft. Dazu ist nach Köhlers Worten die Einhaltung einiger Grundrichtlinien nötig:

" Wie auch immer wir handeln, sollten wir uns immer des geltenden Rechts bewusst sein, das unverletzlich ist. Nur dies kann die Basis für ein Weltwirtschaftsystem bilden, welches efektiv und erfolgreich ist."

Sich am Ausbau eines erfolgreichen Wirtschaftssystems zu beteiligen, das ist das Ziel des IWF und der Weltbank. Während der Jahrestagung in Prag soll besprochen werden, wie dieses Wirtschaftssystem auch armen Ländern zugänglich gemacht werden kann. Es geht in erster Linie um Entschuldung, um ein verbessertes System der Kreditvergabe und um eine größere Einbindung der Regierungen gerade der Drittweltländer bei Aufbauprogrammen. Hier setzt sehr oft die Kritik der IWF-Gegner an, die behaupten, dass gerade die Globalisierung, die von großen Finanzinstitutionen angetieben wird, zur Verarmung vieler Länder Asiens und Afrikas führt. Was bedeutet Globalisierung für Horst Köhler:

" Wenn wir über Globalisierung reden, sollten wir uns im Klaren sein, dass dies kein absolut neues Phänomen ist. Wir sind seit dem Beginn dieses Jahrhunderts eine mehr und mehr zusammenwachsende Welt. Aus historischer Sicht bracht die Globalisierung gerade im Kontakt zwischen Menschen immer wieder Vorteile und auch Risiken."

Globalisierung ist nur ein Kritikpunkt, wie steht es nach Meinung des Generaldirektor Köhler mit der bemangelten Transparenz des Internationalen Währungsfonds:

" Transparenz sehe ich als eine logische Folge, denn es ist die Politik des Internationalen Währungsfonds von seinen Mitgliedsländern mehr Transparenz zu verlangen, daher ist es auch logisch, wenn sich der Weltwährungsfond in seiner Organisationsstruktur auch nach außen hin transparenter zeigt."

Doch dies klingt für die IWF-Gegnerin Frederike Habermann ganz unglaubwürdig, hier Ihre Begründung:

Autor: Armin Sandmann
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