Hörerforum - lebendige Verbindung zwischen Hörern und Radio Prag

Foto: Renjith Krishnan, FreeDigitalPhotos.net

Dieser Programmpunkt sei für mich absolute Pflicht, schreibt einer unserer Hörer. Er meint damit das Hörerforum. In der heutigen Ausgabe berichten wir über eine Verlosung unter unseren Hörern, über die Programmbeiträge mit Bildern im Internet sowie einen Besuch in Tschechien.

Foto: Evangelische Verlagsanstalt Leipzig
Hallo und herzlich willkommen zum Hörerforum! In den folgenden Minuten kommen wieder Sie zu Wort, liebe Hörerinnen und Hörer. Zunächst möchten wir uns für Ihre Briefe, Postkarten, E-Mails und Empfangsberichte herzlich bedanken. Heute beginnen wir zwar nicht mit dem regelmäßigen Monatsquiz von Radio Prag – trotzdem verlosen wir unter Ihnen ein Geschenk. Und zwar im Rahmen der Sendereihe Kapitel aus der tschechischen Geschichte. Viele Ihrer Zuschriften beziehen sich auf die letzte Ausgabe des Kapitels. Darin schilderte František Šedivý seine dramatische Lebensgeschichte, die er auch im Buch „Uran für die Sowjetunion“ niedergeschrieben hat. Als Häftling hatte er in den 1950er und 1960er Jahren in den Urangruben von Jáchymov / Joachimsthal im Erzgebirge gearbeitet. Matthias Erben aus Halle hat dazu geschrieben:

„Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für den interessanten Hinweis, ich war schon mehrfach in Jáchymov, vor allem im Winter (Skifahren am Fichtelberg / Keilberg, sehr gut erschlossen). Im Rathaus von Jáchymov gibt es ein tolles Museum über die wechselvolle und hochinteressante Stadt und Regionalgeschichte. Und eine Etage über die Uranbergwerke, jetzt auch englisch beschriftet. Dort habe ich Näheres erfahren können über die Story mit der eingesperrten Eishockey-Nationalmannschaft.“

František Šedivý  (Foto: Tschechisches Fernsehen)
Das Buch „Uran für die Sowjetunion“ mit den Erinnerungen von František Šedivý und einem Vorwort von Nancy Aris und František Bartík ist bei der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig erschienen. Und nun aufgepasst, liebe Hörerinnen und Hörer: Wir verlosen drei Exemplare unter unseren Hörern. Bitte schreiben Sie uns bis zum 28. November eine E-Mail an die Adresse: deutsch@radio.cz.

Und nun zu Ihren weiteren Zuschriften. Horst und Monika Kuhn aus Hamburg wurden im Oktober als Preisgewinner unseres Monatsquiz ausgelost:



“Das Auspacken des Päckchens war wie Weihnachten für Erwachsene.“

„Sehr geehrte Damen und Herren von der Redaktion, liebe Freunde. Heute am 7. November erhielten wir von Ihnen ein großes Päckchen. Inhalt: zwei T-Shirts Größe L und XL. Woher wussten Sie die Konfektionsgröße? Es passt. Auch die wieder sehr hübsche QSL-Karte und das Anti-Slip-Pad haben uns riesig erfreut, vielen, vielen Dank. Das Auspacken des Päckchens war wie Weihnachten für Erwachsene. Das T-Shirt wird nur zu besonderen Anlässen getragen, oder es wird in Ehren als besonderes Schmuckstück in unserer Sammlung verbleiben. Das Pad bleibt bei uns im Auto und wird das Handy sichern und tragen. Ein besonderer Dank geht an das Team von Radio Prag.“

Antonín Raymond  (Foto: Tschechisches Fernsehen)
Frau und Herr Kuhn äußern sich außerdem noch zu unserer Geschichtssendung über den mal weltberühmten und später vergessenen Architekten Antonín Raymond:

„Unser Respekt für den Mann. Auch wenn er sein Berufsleben mit einem Diebstahl begonnen hat, so hat er sich doch später in der Architektur international ein Denkmal gesetzt. Diese Lebensgeschichten sind immer hochinteressant.“

Auch Horst Cersovsky aus Sangerhausen ist besonders an Geschichtsthemen interessiert:

„Es ist eine Bereicherung, wenn Programmbeiträge im Internet dann weiterführend mit Bildern illustriert werden.“

„Liebe deutsche Redaktion von Radio Prag, gern sende ich einen weiteren Empfangsbericht und möchte auf diesem Wege auch wieder übermitteln, dass ich die deutschen Sendungen von Radio Prag regelmäßig höre. Neben den aktuellen Berichten und Beiträgen finde ich immer wieder Ihre historischen Rückblicke interessant. Es ist eine Bereicherung, wenn Programmbeiträge im Internet dann weiterführend mit Bildern illustriert werden. Heute fand ich es besonders gelungen, dass dem Beitrag über deutschsprachige Künstler im Ersten Weltkrieg aussagekräftige Bilder der Ausstellung in Liberec beigefügt wurden – ein gutes Beispiel, wie sich Internet und Radiobeiträge ergänzen können.“

Foto: CzechTourism
Vielen Dank für die Worte, Herr Cersovsky. Am Samstag können Sie in unserem Kapitel aus der tschechischen Geschichte noch mehr zu den deutschböhmischen Künstlern im Ersten Weltkrieg erfahren.

Mit aktuellen Themen haben wir diesmal die Aufmerksamkeit von Franz Schanza aus Schrems geweckt:

„Vorerst herzlichen Dank für die schöne QSL-Karte, die selbstverständlich wieder einen Platz in meiner Sammlung bekommt. Ich habe heute wieder Ihre informative Sendung gehört. Der Empfang über Internet ist sehr gut und störungsfrei. Ich bitte Sie wieder, dass Sie meinen Empfangsbericht mit einer QSL-Karte bestätigen. Herzlichen Dank im Voraus. Die Beiträge über die EU-Fördermittel und den Tourismus haben mir sehr gefallen.“

Foto: Štěpánka Budková
Dieter Feltes aus Pyrbaum berichtet über seinen Besuch in Tschechien:

„Nach einem Monat möchte ich mich wieder melden. Mittlerweile war ich mit meiner Familie wieder für ein paar Stunden in Cheb. In verschiedenen Supermärkten haben wir Einkäufe gemacht. Besonders das Rindfleisch ist sehr billig. Teilweise kommt es abgepackt aus Deutschland. Wir finden, dass es gutes Fleisch ist. Aber auch die bekannten böhmischen Knödel lieben wir. Ja, auch die Tschechische Republik hat mit dem Flüchtlingsthema zu tun. Ich hoffe, dass die Flüchtlinge auf Europa besser verteilt werden, als nur in Deutschland. Ich bin der Meinung, dass sonst noch mehr Unruhe bei der Bevölkerung auftritt. Warten wir es ab.“

Foto: Yoel Ben-Avraham,  CC BY-ND 2.0
Seit seinem letzten Brief an die deutsche Redaktion seien schon wieder zwei Monate vergangen, leitet Michael Lindner aus Gera sein langes Schreiben ein. Und er fährt fort:

„Bei meiner Schreiblust ist das eigentlich eine lange Zeit des Schweigens, aber daran sieht man, wie schnelllebig die Zeit ist und dass es bei mir zu Hause keine Langweile gibt. Die Tage und Wochen sind immer ausgefüllt, auch wenn ich nur noch mit einem Bein im Berufsleben stehe. Viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass ich nie meine Freunde bei Radio Prag vergesse, auch wenn zwischen den Rückmeldungen von mir Wochen oder Monate liegen.“

„Ob Reiseland Tschechien oder der Spaziergang durch Prag, all diese Sendungen sind liebevoll und mit Herz gemacht.“

Die deutschsprachigen Sendungen höre er je nach vorhandener Zeit, aber mindestens zwei Mal die Woche, schreibt Herr Lindner. Ständiger Gast sei er bei der Hörerpost in der Rubrik Hörerforum, betont er:

„Dieser Programmpunkt ist für mich absolute Pflicht, da gerade diese Sendung die lebendige Verbindung zwischen den Hörern und Radio Prag verkörpert. Aber keine Angst, auch die vielen anderen Rubriken Ihres Senders sind hörenswert und hoch professionell gestaltet. Ob ‚Reiseland Tschechien‘ oder der ‚Spaziergang durch Prag‘, all diese Sendungen sind liebevoll und mit Herz gemacht. Eine wundervolle Einladung, die Tschechische Republik kennenzulernen, zu besuchen...“

Foto: Renjith Krishnan,  FreeDigitalPhotos.net
Und dies habe er auch vor wenigen Tagen erneut getan, fügt Michael Lindner hinzu. Dem Brief liegt auch ein Reisebericht bei, aus diesem möchten wir in der nächsten Ausgabe des Hörerforums zitieren.

Und damit sind wir auch am Ende des heutigen Hörerforums angelangt. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen, Lob oder Kritik haben, dann schreiben Sie uns per Post an: Radio Prag – Deutschsprachige Redaktion, Vinohradská 12, 120 99 Prag 2, Tschechische Republik, oder per E-Mail an deutsch@radio.cz. Machen Sie es gut, und auf Wiederhören in zwei Wochen!