Knoblauchsuppe

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Unser heutiges Rezept eignet sich nicht nur dazu, sämtliche Vampire der Umgebung in die Flucht zu schlagen. Es ist ebenso ein sehr beliebtes "Katerfrühstück", allerdings nur für diejenigen, die danach nicht mehr allzuviel vorhaben. Denn die Hauptzutat ist Knoblauch und das in großer Menge.

Neben den schon genannten besonderen Einsatzmöglichkeiten, ist unser heutiger Rezeptvorschlag auch einfach eine sehr traditionelle Vorspeise der böhmischen Küche. So besagt ein altböhmischer Spruch "Die Suppe ist der Grund und das Fleisch der Spund" und vielerorts darf eine Suppe als Vorspeise nicht fehlen. Die Knoblauchsuppe ist übrigens eine der ältesten Suppen, die in Böhmen gekocht wurden und man kann sie nicht nur als Vorspeise reichen, sondern auch als selbstständige Mahlzeit zum Beispiel mit Brot als Abendessen. Denn eine tschechische Knoblauchsuppe ist nicht eine leichte Brühe, sondern sehr deftig.

Das werden Sie nun auch herausfinden, denn es folgen die Zutaten für die Knoblauchsuppe, "Cesnecka".

Sie benötigen 200 gr. Kassler, 4 Knoblauchzehen, 1/2 Stange Lauch, 3 große Kartoffeln, 1 Zwiebel, 1 Brühwürfel und zum abschmecken Salz, Pfeffer und Majoran. Zunächst das Kasslerfleisch in kleine Stücke schneiden und in einem Liter Wasser zusammen mit dem Brühwürfel aufkochen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die kleingeschnitte Zwiebel glasig dünsten und dann zu der Kassler-Bouillon geben. Den Knoblauch nun entweder kleinreiben oder auspressen und mit dem kleingeschnitten Lauch zu der Suppe geben.

Zum Schluß noch die rohen Kartoffeln in ungefähr 1 Zentimeter große Stücke schneiden und ebenfalls hinzufügen. Das Ganze nun etwa eine halbe Stunde kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Danach noch mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken und noch einmal kurz kochen lassen. Hierzu paßt übrigens am besten frisches Graubrot.

Und zum Schluß noch einmal die Zutaten zum mitschreiben: 200 gr. Kassler, 4 Knoblauchzehen, 1/2 Stange Lauch, 3 große Kartoffeln, 1 Zwiebel, 1 Brühwürfel und zum abschmecken Salz, Pfeffer und Majoran.

Viel Spaß beim nachkochen und "Dobrou Chut" wünscht Ihnen auch heute Indra Hildebrandt-Sochor.

Autor: Indra Hildebrandt-Sochor
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