Mitglieder der Tschechischen Philharmonie spielen als Solisten bei Neujahrskonzerten
Die Oboistin Barbora Trnčíková, die Hornistin Kateřina Javůrková und der Trompeter Walter Hofbauer sind Gäste bei vier Silvester- und Neujahrskonzerten der Tschechischen Philharmonie, die am 31. Dezember und am 1. Januar im Prager Rudolfinum stattfinden.
Die Philharmonie spielt unter der Leitung von Robert Kružík. Laut dem Generaldirektor der Tschechischen Philharmonie, David Mareček, ist es für die Orchestermitglieder wichtig, regelmäßig auch als Solisten auftreten zu können. Die Tschechische Philharmonie bestehe aus Musikern, die in ihrem Fach zur Spitze gehörten, so Mareček.
Auf dem Programm der vier Konzerte stehen Werke von Dmitri Schostakowitsch, Maurice Ravel, Paul Dukas, Claude Debussy, Ennio Morricone, Artur Márquez, Oscar Böhm, Pietro Mascagni und Leonard Bernstein.
Die Tradition der Neujahrskonzerte der Tschechischen Philharmonie hat Jiří Bělohlávek begründet. Er leitete 2013 das erste Neujahrskonzert. In den folgenden Jahren übernahm eine Reihe renommierter tschechischer sowie ausländischer Dirigenten das Dirigentenpult am 1. Januar.
Die Dramaturgie war immer als eine bunte Kombination populärer sowie weniger bekannter Kompositionen tschechischer und ausländischer Provenienz. In den letzten Jahren stand immer ein konkretes Land im Fokus der Neujahrskonzerte. 2022 war es Österreich unter dem Taktstock von Manfred Honeck, ein Jahr später Spanien mit dem Dirigenten Juanjo Mena. 2024 eröffnete Jakub Hrůša das Jahr der tschechischen Musik mit einem tschechischen Repertoire. Für das vergangene Jahr hatte Tomáš Netopil Werke französischer Komponisten von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert ausgesucht.







