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Zeman und Miller gedachten in Terezin/Theresienstadt der Opfer des Nazi-Regimes

Der tschechische Premier Milos Zeman hat am Samstag gemeinsam mit seinem polnischen Amtskollegen Leszek Miller Kränze auf dem Nationalfriedhof in Terezien/Theresienstadt niedergelegt. Der polnische Premier verglich im Gespräch für die Nachrichtenagentur CTK Terezin mit Auschwitz. Die beiden Städte des Leidens sind sehr ähnlich, meinte Miller und betonte, die Menschen sollten diese grauenvollen Orte nie vergessen. Den zweitägigen offiziellen Besuch in Tschechien beendete Miller am Samstagnachmittag mit einer kurzen Visite im westböhmischen Kurort Karlovy Vary/Karlsbad.

Tätigkeit der tschechischen C-Waffen-Abwehr-Einheit in Kuwait wird hoch geschätzt

Außenminister Jan Kavan und Verteidigungsminister Jaroslav Tvrdik haben sich am Samstag mit der Tätigkeit der tschechischen C-Waffen-Abwehr-Einheit im kuwaitischen Militärstützpunkt Doha bekannt gemacht. An die 250 tschechische Soldaten sind in der Region seit März tätig und üben in Zusammenarbeit mit amerikanischen und deutschen Soldaten vor allem die Entsorgung eines durch chemische oder biologische Waffen verseuchten Geländes. Nach Worten des Sprechers der Einheit, Radek Hampl, wird die Arbeit der tschechischen Einheit von den Verbündeten hoch geschätzt. Die beiden tschechischen Minister werden auch mit kuwaitischen Politikern zusammenkommen.

Demonstranten forderten zum Verbot kommunistischer Parteien auf

Ca. 60 vorwiegend junge Menschen haben an einer Kundgebung gegen Bolschewismus, Marxismus, Sozialdemagogie und gegen den EU-Beitritt teilgenommen, die am Samstagnachmittag in Prag stattfand. Auf der Demonstration wurde zum Verbot der kommunistischen Parteien sowie aller Organisationen aufgefordert, die von der marxistischen Ideologie ausgehen. Die Aktion der nationalen Erneuerung, die die Protestkundgebung organisierte, wurde im November 1999 von Menschen gegründet, die durch die Entwicklung nach der Wende von 1989 enttäuscht waren.

In Prag wurde der Opfer der Tragödie von Tschernobyl gedacht/Aufruf zur Strafverfolgung von Präsident Lukaschenko

Die Teilnehmer der Kundgebung, die für die Opfer der Havarie von Tschernobyl am Freitagabend vor dem Prager Rudolfinum stattfand, kritisierten offen den weißrussischen Staatspräsidenten Alexander Lukaschenko. Sie forderten demokratische Länder auf, Lukaschenkos Strafverfolgung im Zusammenhang mit Tschernobyl zu initiieren zu helfen. Jewgeni Sidorik vom Verband der Weißrussen im Ausland betonte, dass sowjetische kommunistische Behörden Informationen über den Umfang der Havarie lange verschwiegen haben. In Lukaschenkos Administration sind Menschen tätig, die vor 16 Jahren für die Opfer der Tragödie nichts unternommen haben und die der Bevölkerung lügen, betonte Sidorik. Die Gedenkversammlung wurde mit einem gemeinsamen Gebet im Klementinum beendet.

Eishockey-WM: Tschechien-Schweiz 5:0

Die tschechische Eishockeymannschaft hat in ihrem ersten Spiel auf der Eishockey-Weltmeisterschaft am Freitag in Jönköping das Team der Schweiz mit 5:0 besiegt.