• 18.01.2026

    Die tschechische Skirennläuferin Ester Ledecká ist am Sonntag Dritte beim Super-G im italienischen Tarvisio geworden. Für die dreifache Olympiasiegerin ist es die erste Medaillenplatzierung in dieser Saison. Ledecká lag 0,94 Sekunden hinter der ersplatzierten Emma Aicher aus Deutschland zurück. Zweite wurde Lindsey Vonn aus den USA.

    Das nächste Rennen im Super-G absolviert Ledecká am 31. Januar im schweizerischen Crans-Montana. Bereits kommende Woche wird sie zudem beim Snowboard-Weltcup auf der Simonhöhe in Österreich im Parallel-Riesenslalom antreten.

  • 18.01.2026

    Die tschechische Regierung wird in diesem Jahr die Verstaatlichung des tschechischen Energiekonzerns ČEZ durch den Ankauf der Anteile der Minderheitsaktionäre vorbereiten. Darüber informierte Industrie- und Handelsminister Karel Havlíček (Partei Ano) am Sonntag im öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehen. Der gesamte Prozess soll demnach anderthalb bis zwei Jahre dauern. Welche konkreten Schritte geplant sind, wollte Havlíček nicht konkretisieren, um den Preis der Aktien nicht zu beeinflussen.

    Der tschechische Staat hält derzeit rund 70 Prozent der Aktien an dem Energiebetrieb. Die Verstaatlichung von ČEZ ist im Regierungsprogramm des derzeitigen Kabinetts vorgesehen.

  • 18.01.2026

    Das Flugzeug mit dem Tschechen Jan Darmovzal, der diese in Woche in Venezuela aus dem Gefängnis freigelassen wurde, ist auf dem Weg nach Prag. Darüber informierte am Sonntag Tschechiens Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) im öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehen. An Bord der tschechischen Regierungsmaschine seien auch drei oder vier Ausländer, die ebenfalls vom autoritären Regime des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro inhaftiert worden seien, so Macinka. Ursprünglich sollten insgesamt sieben Menschen aus dem südamerikanischen Land ausgeflogen werden. Die venezolanischen Behörden hätten einigen der ehemaligen Häftlinge jedoch die Ausreise verweigert, so der Außenminister.

    Macinka hatte am Freitag bekanntgegeben, dass nach mehreren Wochen intensiver Verhandlungen eine Freilassung des Tschechen Jan Darmovzal erwirkt werden konnte. Dieser war im September 2024 in Venezuela festgenommen worden, da er laut Ansicht der örtlichen Behörden die Tötung von Präsident Maduro geplant haben soll. Prag wies die Vorwürfe zurück. Venezuela hatte vergangene Woche damit begonnen, politische Häftlinge aus den Gefängnissen zu entlassen. Auslöser waren die Angriffe der USA auf das Land und die Entführung von Präsident Maduro und dessen Ehefrau.

  • 18.01.2026

    Es ist heiter. Die Temperaturen erreichen -3 bis +2 Grad.

  • 18.01.2026

    Mit dem tschechischen Pass kann man derzeit visafrei in 183 Länder der Welt reisen. Er belegt damit im Henley Passport Index, der die weltweite Reisefreiheit beurteilt, den sechsten Platz, was eine Verbesserung um zwei Platzierungen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Darüber informierte am Samstag die Presseagentur ČTK.

    Gemeinsam mit Tschechien rangierten auf dem sechsten Platz auch weitere Länder wie Polen, Neuseeland und Malta. Besser platziert waren etwa Japan, Frankreich und Deutschland. Die meiste Reisefreiheit bietet der Studie zufolge der Pass von Singapur, mit dem man in 192 Länder ohne Visum reisen kann. Den letzten Platz belegte Afghanistan.

  • 18.01.2026

    Bei einem Lawinenabgang in den österreichischen Alpen wurden am Samstag drei tschechische Skitourengeher getötet. Darüber informierte die österreichische Presseagentur APA. Zu dem Unglück kam es demnach im Murtal am 2202 Meter hohen Schönfeldspitz. Wegen der widrigen Witterungsbedingungen konnten die Einsatzkräfte erst am Sonntagmorgen mit der Bergung beginnen.

    In Österreich hatte es am Samstag auch an weiteren Orten Lawinenabgänge mit teils tragischem Ausgang gegeben. Im Salzburger Pongau starben bei zwei Lawinen insgesamt fünf Personen. Bereits am Dienstag war in Sportgastein ein 13-jähriger Junge aus Tschechien ums Leben gekommen.

  • 18.01.2026

    Die tschechische Handball-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft am Samstag in Oslo mit 25:29 gegen Gastgeber Norwegen verloren. Tschechien hat dabei keine Chance mehr auf ein Weiterkommen in dem Turnier.

    Die Tschechen hatten am Donnerstag bereits in ihrem Auftaktspiel gegen Titelverteidiger Frankreich verloren. Am Montag werden sie nun noch gegen die Ukraine antreten.

  • 17.01.2026

    Der tschechische Eiskunstläufer Georgii Reshtenko hat bei der Europameisterschaft im englischen Sheffield überraschend Bronze geholt. Es ist die erste tschechische Medaille bei einer EM seit 2013, als Reshtenkos Trainer Michal Březina in Zagreb auf dem dritten Platz landete.

    Reshtenko belegte vergangenes Jahr nur den 23. Platz bei der Europameisterschaft. Bei der WM wurde er Elfter. Er verpasste auch die Qualifizierung zu den Olympischen Winterspielen in Mailand. Im März wird er Tschechien bei der Weltmeisterschaft vertreten, die in Prag ausgetragen wird.

  • 17.01.2026

    Der Tscheche Aleš Loprais hat bei der Rallye Dakar den zweiten Platz in der Lkw-Wertung geholt. Martin Macík, der in den letzten beiden Jahren den ersten Platz belegt hatte, wurde Vierter.

    Der beste Tscheche in der Auto-Wertung wurde Martin Prokop auf dem 23. Platz. In der Motorrad-Kategorie belegte Milan Engel den 20. Rang.

  • 17.01.2026

    Mehr als zwei Dutzend staatliche Institutionen in Tschechien haben entgegen des Gesetzes über Interessenkonflikte Verträge mit dem Agrofert-Konzern geschlossen. Darüber informierte am Freitag der Tschechische Rundfunk und verwies auf Daten des Portals Hlídač státu. Die Gesamtsumme der Aufträge beträgt demnach rund 15 Millionen Kronen (619.500 Euro). Die betroffenen Institutionen seien etwa Schulen oder Altenheime, hieß es.

    Der Agrofert-Eigentümer Andrej Babiš (Partei Ano) hatte vor seiner Ernennung zum Premier im Dezember angekündigt, sein Unternehmen an einen unabhängigen Treuhandfonds zu übergeben, um einen Interessenkonflikt zu vermeiden. Dies solle innerhalb der vorgeschriebenen Frist von 30 Tagen passieren. Diese ist allerdings am 8. Januar verstrichen. Am Donnerstag gab Babiš bekannt, er warte noch auf Zustimmungen aus dem Ausland, um die Agrofert-Aktien in die Treuhand überführen zu können.

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