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22.09.2026
Der Staatsvertrag zwischen Tschechien und Deutschland über die Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke Prag–Dresden könnte im Februar unterzeichnet werden. Dies sagte der tschechische Verkehrsminister Ivan Bednárik (parteilos) am Mittwoch bei der Eisenbahnfachmesse InnoTrans in Berlin. Die grenzüberschreitende Vereinbarung soll auch den Bau des neuen Tunnels durch das Erzgebirge einschließen.
Ursprünglich sollte der Vertrag schon jetzt im September unterzeichnet werden. Doch auf deutscher Seite kam es zu Verzögerungen, weil der Bundestag laut Bednarik mit der Beurteilung des Projekts länger brauchte als geplant.
Mit der Hochgeschwindigkeitsstrecke soll sich die Fahrtzeit zwischen Prag und Dresden von derzeit zweieinhalb Stunde auf eine Stunde verkürzen. Mit dem Bau des 30 Kilometer langen Tunnels könnte 2032 begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2044 berechnet.
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22.09.2026
Der Oberste Gerichtshof Tschechiens hat die Haftstrafen zweier Frauen ausgesetzt, die wegen des Mordes an einem Sektenführer aus Kutná Hora verurteilt sind. Bis über ihr Berufungsverfahren entschieden ist, sollen sie demnach auf freiem Fuß bleiben.
Es handelt sich um eine Zahnärztin, deren Haftstrafe nach Verkürzung neun Jahre beträgt, und eine Seniorin, die nach Verkürzung für zwölf Jahre verurteilt ist. Beide Täterinnen hatten in der Verteidigung angegeben, nur den ausdrücklichen Todeswunsch des Mannes erfüllt zu haben. Deswegen waren sie nach der Verurteilung in Berufung gegangen.
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22.09.2026
Die tschechischen Tennisspieler treffen im Viertelfinale des Davis Cup auf Kanada, den Sieger des Teamwettbewerbs von 2022. Das entschied am Mittwoch das Los in Bologna. In der italienischen Stadt wird vom 24. bis 29. November das Finalturnier des Davis Cup ausgetragen.
Tschechien hat am Wochenende in der Qualifikation mit 3:2 gegen die USA gewonnen. Für die Schützlinge von Teamkapitän Tomáš Berdych ist es die zweite Finalteilnahme in Folge. Im vergangenen Jahr scheiterten sie im Viertelfinale an Spanien.
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22.09.2026
Am Mittwoch ist es in Tschechien zunächst meist heiter bis sonnig, am Nachmittag dann wolkig mit der Möglichkeit von vereinzelten Schauern im Osten des Landes. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 14 bis 18 Grad.
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22.09.2026
Laut ersten Untersuchungen ist es auf dem ehemaligen Militärgelände Dobrá Voda im Böhmerwald nicht zu einer Kontaminierung des Wassers durch die gefundenen Giftstoffe gekommen. Weder Grund- noch Oberflächenwasser seien verunreinigt, und das sowohl auf tschechischer wie auf deutscher Seite, teilte das tschechische Umweltministerium am Dienstag mit. Eine detaillierte hydrogeologische Untersuchung und ein entsprechendes Monitoring sei jedoch erst nach Beseitigung der Giftstoffe möglich, hieß es weiter.
Umweltminister Igor Červený (Motoristé sobě) hatte am 8. September über den Fund von 200 Giftfässern und die Bodenverschmutzung auf dem ehemaligen Militärgelände Dobrá Voda informiert. Die Sanierung des Areals soll bis Juni 2028 dauern.
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22.09.2026
Wegen der Ausgabe einer Sonderbanknote haben am Dienstagmorgen mehrere Hundert Menschen vor den Filialen der Tschechischen Nationalbank (ČNB) in Prag und weiteren Städten gewartet. Die Schlange vor dem Hauptgebäude in Prag sei rund 700 Meter lang gewesen, berichteten tschechische Medien.
Bei dem Sonderdruck handelt es sich um eine 5000-Kronen-Banknote zum 100. Entstehungstag der Tschechoslowakischen Nationalbank. Einige der Interessenten hatten sich bereits in der Nacht in Stellung vor den Türen der Nationalbankfilialen gebracht. Die Sonderbanknote soll in einer Auflage von 200.000 Stück herausgegeben werden.
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22.09.2026
In der neuesten Wahlumfrage des Meinungsforschungsinstituts Median liegt die Regierungspartei Ano wieder deutlich vorne. Wäre im August in Tschechien gewählt worden, hätte sie 34 Prozent erreicht. Auf dem Rang dahinter reiht sich erneut die Bürgermeisterpartei Stan als stärkste Kraft der Opposition ein, und zwar mit 12 Prozent, gefolgt von den ebenfalls oppositionellen Bürgerdemokraten (ODS) mit 11 Prozent.
Ins Abgeordnetenhaus einziehen würden ansonsten noch die mitregierende Rechtsaußenpartei „Freiheit und direkte Demokratie“ (SPD) mit 9 Prozent sowie die oppositionellen Piraten (7,5 Prozent). Die Autofahrerpartei Motoristé sobě als dritte Regierungskraft würde es mit 4,5 Prozent wie auch schon im Juli nicht ins Abgeordnetenhaus schaffen. Ebenso an der Fünfprozenthürde scheitern würden unter anderem die Top 09, die Christdemokraten und die neugegründete Partei Naše Česko (Unser Tschechien) des ehemaligen Bürgerdemokraten Martin Kuba sowie die Kommunisten.
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22.09.2026
Die Standseilbahn auf den Prager Hausberg Petřín ist am Dienstagmorgen nach fast zweijähriger Generalsanierung wieder in Betrieb genommen worden. Auf die erste Fahrt warteten um sieben Uhr morgens bereits Dutzende Menschen. Die beliebte Touristenattraktion in der tschechischen Hauptstadt wird zunächst im Probebetrieb fahren.
Im September 2024 war die Seilbahn gestoppt worden, nachdem starke Regenfälle den Hang instabil gemacht hatte. Zudem hatten die alten Kabinen ausgedient. Die Standseilbahn hat nun neue Kabinen in einem eigenen Look. Anders als früher werden diese komplett von der Bergstation aus gesteuert. Sie bieten Platz für bis zu 120 Passagiere.
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22.09.2026
Die tschechischen Volleyballspieler sind bei der Europameisterschaft im Achtelfinale ausgeschieden. Am Montagabend unterlagen sie Turin dem belgischen Team mit 1:3 nach Sätzen. Die Schützlinge von Trainer Jiří Novák konnten damit keine Überraschung wiederholen wie im vergangenen Jahr, als sie bei der Weltmeisterschaft Vierte wurden.
Die tschechische Bilanz bei der diesjährigen EM in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien lautet drei Siege und drei Niederlagen.
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21.09.2026
Der tschechische Staat wird im nächsten Jahr mit einem Haushaltsdefizit von 386 Milliarden Kronen (15,85 Milliarden Euro) wirtschaften. Das beschloss die Regierung am Montag, wie Finanzministerin Alena Schillerová (Partei Ano) nach der Kabinettssitzung mitteilte. Gegenüber dem ersten Entwurf von Ende August wurde der geplante Fehlbetrag um drei Milliarden Kronen (123 Millionen Euro) gesenkt.
Der Entwurf markiert das zweithöchste Defizit in der Geschichte des Landes. Für das laufende Jahr ist ein Minus von 310 Milliarden Kronen (12,73 Millionen Euro) eingeplant.
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