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31.08.2026
Am Donnerstag wird in Olomouc / Olmütz das Internationale Orgelfestival eröffnet. Im Fokus steht das Vermächtnis von Marcel Dupré, einem der bedeutendsten Organisten und Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Konzerte finden in der St.-Moritz-Kirche statt, wo sich die berühmte Engler-Orgel befindet. Zum ersten Mal in der Festivalgeschichte wird ein Konzert im Konzertsaal in Uničov veranstaltet.
Das Orgelfestival findet in Olmütz bis 17. September statt.
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31.08.2026
Der tschechische Premier Andrej Babiš (Partei Ano) hat am Montag am strategischen Forum in Bled teilgenommen. In seiner Rede forderte er zur Bildung von Koalitionen aus EU-Ländern auf, die bei den Verhandlungen über den nächsten EU-Haushalt die Interessen Tschechiens und Mitteleuropas – etwa in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit oder die Kohäsionsfonds – verteidigen würden. Gleichzeitig betonte Babiš die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der Visegrád-Gruppe (Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen). Beim Forum im slowenischen Bled diskutierte der tschechische Premier mit seinen Amtskollegen aus Slowenien, Kroatien und Ungarn, Janez Janša, Andrej Plenkovič und Péter Magyar. Er bezeichnete die Visegrád-Gruppe als „Zukunft Europas“.
Der tschechische Premier merkte unter anderem an, dass eine „schreckliche Situation“ infolge des Ukraine-Kriegs im Bereich der Produktion von Düngemitteln herrsche. Der von Babiš gegründete Konzern Agrofert ist einer der größten Düngemittelhersteller in Mitteleuropa.
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31.08.2026
Die Untersuchungen zum Tod des ehemaligen tschechoslowakischen Außenministers Jan Masaryk werden mit Prüfung neuer Erkenntnisse und Spuren fortgesetzt. Dies teilte ein Sprecher der Prager Staatsanwaltschaft am Montag gegenüber der Presseagentur ČTK mit. Er wies darauf hin, dass die Vorbereitungsphase des Strafverfahrens nicht öffentlich ist.
Jan Masaryk starb in der Nacht auf den 10. März 1948 nach einem Sturz aus einem Fenster des Außenministeriums in Prag. Was vorher in seiner dortigen Dienstwohnung passiert war, ist Gegenstand von Spekulationen. Der damaligen offiziellen Version zufolge beging er Selbstmord. Der Leiter des Amtes für die Untersuchung und Dokumentation kommunistischer Verbrechen (ÚDV), Dalimil Sypták, sagte im vergangenen Jahr gegenüber der Presseagentur ČTK, der Fall sei sowohl aufgrund der Person Masaryks selbst, als auch angesichts des Kreises potenzieller Täter, die ihn hätten ermorden können, interessant.
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31.08.2026
Das Prager Obergericht hat am Montag die gegen die Europaabgeordnete Jana Nagyová (Partei Ano) verhängte dreijährige Freiheitsstrafe auf Bewährung – mit einer fünfjährigen Bewährungszeit – sowie die Geldstrafe in Höhe von einer halben Million Kronen (20.750 Euro) bestätigt. Zu den beiden Strafen war Nagyová für einen Subventionsbetrug und die Schädigung der finanziellen Interessen der Europäischen Union im Fall „Storchennest“ verurteilt worden. Das Urteil ist rechtskräftig.
Im selben Fall wurde auch Premier Andrej Babiš (Partei Ano) angeklagt. Das Abgeordnetenhaus hatte jedoch im März dieses Jahres seine Immunität nicht aufgehoben. Das Strafverfahren gegen Babiš ruht, und die Gerichte können über den Fall nicht entscheiden, solange er die parlamentarische Immunität genießt.
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31.08.2026
In Tschechien ist es am Dienstag überwiegend wolkig. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 20 und 24 Grad. In Lagen um 1000 Meter werden 16 Grad erreicht.
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31.08.2026
Vertreter der Oppositionsparteien haben das von der Regierung für das nächste Jahr geplante Haushaltsdefizit von 389 Milliarden Kronen (16,1 Milliarden Euro) als unverantwortlich beziehungsweise als ein politisches Verbrechen bezeichnet. Ihrer Ansicht nach ergibt dies in der Zeit des Wirtschaftswachstums keinen Sinn. Zudem wird das Defizit laut der Opposition zu steigenden Zinszahlungen für die Staatsverschuldung sowie zu einem Rückgang des Lebensstandards der Bürger führen. Vertreter der Opposition äußerten sich dazu gegenüber der Presseagentur ČTK und auf X.
So kritisierte beispielsweise der Parteichef der Bürgerdemokraten, Martin Kupka, das vorgeschlagene Defizit. Er wies darauf hin, dass sich Tschechien weder mit Corona-Pandemie, noch mit einer anderen Katastrophe konfrontiert sehe.
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31.08.2026
Der Staatshaushaltsentwurf für das nächste Jahr sieht ein Defizit von 389 Milliarden Kronen (16,1 Milliarden Euro) vor. Dies gab Finanzministerin Alena Schillerová (Partei Ano) am Montag nach der Kabinettssitzung vor Journalisten bekannt. Sie hatte der Regierung den Haushaltsentwurf vorgelegt. Das vorgeschlagene Defizit würde das zweithöchste Defizit in der Geschichte der Tschechischen Republik nach dem Jahr 2021 darstellen, als der Staatshaushalt während der Corona-Pandemie mit eine Defizit von 419,7 Milliarden Kronen (17,4 Milliarden Euro) abschloss. Es wird erwartet, dass der Staat in diesem Jahr ein Defizit von 310 Milliarden Kronen (12,8 Milliarden Euro) aufweisen wird.
Der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr sieht einen Einnahmenanstieg um 3,3 Prozent auf 2,189 Billionen Kronen (90,8 Milliarden Euro) vor. Die Ausgaben dürften um 6,2 Prozent auf 2,578 Billionen Kronen (106,9 Milliarden Euro) steigen, teilte das Finanzministerium mit. Die Regierung kann die Haushaltsvorgaben bei den Beratungen noch ändern. Den endgültigen Haushaltsentwurf muss sie bis Ende September dem Abgeordnetenhaus vorlegen.
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31.08.2026
Im vergangenen Jahr wuchs die tschechische Wirtschaft schneller als der EU-Durchschnitt, dennoch stieg die Staatsverschuldung erheblich an. Die Staatsverschuldung kletterte auf 3,7 Billionen Kronen (153,5 Milliarden Euro). Dies erklärte der Oberste Rechnungshof (NKÚ) am Montag in seiner Stellungnahme zum staatlichen Jahresabschluss des vergangenen Jahres. Es sei nicht gelungen, die Schwächen zu beseitigen, die die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Landes gefährden, teilte der Oberste Rechnungshof mit.
Während die tschechische Wirtschaft im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent wuchs, lag der europäische Durchschnitt bei 1,5 Prozent. Laut dem NKÚ ist die künftige Leistungsfähigkeit der tschechischen Wirtschaft durch niedrige Arbeitsproduktivität, hohe Energieintensität und die alternde Bevölkerung gefährdet.
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31.08.2026
Am Sonntag ist in Brno / Brünn das Festival der jüdischen Kultur „Štetl“ zu Ende gegangen. Dieses Jahr zielte es darauf, an den Ort, an dem früher die Große Synagoge stand, zu erinnern und ihn zu beleben. Dies ist laut den Veranstaltern gelungen. Festivaldirektorin Eva Yildizová erklärte am Sonntag gegenüber der Presseagentur ČTK, dass nach der geplanten Bebauung des Geländes eine dauerhafte Gedenkstätte für die Synagoge vorgesehen sei. Die Synagoge wurde 1939 von den Nationalsozialisten niedergebrannt, seitdem blieb das Grundstück unbebaut.
Am Festival, das vom Mittwoch bis Sonntag stattfand, nahmen laut Yildizová rund 11.000 Menschen teil. Die Mehrheit der Veranstaltungen war ausverkauft. Nach Brünn sind diesmal auch etwa 70 Angehörige der Industriellenfamilien Placzek, Löw-Beer, Fuhrmann, Kohn und Stiassni gekommen. Viele ihrer Vorfahren wurden in den KZ ermordet, weitere flüchteten vor den Nazis ins Ausland. Derzeit leben sie in der ganzen Welt, fast die Hälfte von ihnen hat nun zum ersten Mal Brünn besucht.
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31.08.2026
Die Fußballer von Slavia Prag haben am Sonntagabend das Derby gegen den Lokalrivalen Sparta in dessen Stadion mit 3:0 gewonnen. Nach sechs Spieltagen führt Slavia als ungeschlagene Mannschaft die vorläufige Tabelle mit einem Punkt Vorsprung auf das zweitplatzierte Slovan Liberec an. Sparta auf siebtem Platz liegt fünf Punkte hinter dem Stadtrivalen.
Wiktor Nowak eröffnete Slavias Torreigen in der 11. Minute. Den Sieg des amtierenden Landesmeisters besiegelten nach der Pause Danijel Šturm (59.) und Emmanuel Ayaosi (92.).
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