Nationalpark Böhmerwald begann noch nicht mit dem Abbau und der Konservierung der Rachelhütte

Der Nationalpark Böhmerwald hat mit dem Abbau und der Konservierung der Rachelhütte (Roklanská chata) noch nicht begonnen. Der Park wollte die baufällige Hütte aus den 1930er Jahren, die in einem unzugänglichen Teil des Parks steht, abreißen. Umweltminister Petr Hladík (Christdemokraten) stoppte den Abriss und entschied im vergangenen Jahr, dass die erhaltenen Teile des Hauses konserviert werden.

Da die Arbeiten wegen der Gefahr, dass sie die Auerhühner stören würden, nur in einem begrenzten Zeitraum um den Sommer- und Herbstwechsel durchgeführt werden können, wird der Park das Haus voraussichtlich erst im nächsten Jahr abbauen können. Darüber informierte der Direktor des Nationalparks, Pavel Hubený.

Die Forschungen bewiesen, dass die Rachelhütte von der Forstverwaltung erbaut worden war und den Förstern diente. Nie war das Rachelhaus im Besitz von Touristen. Dem Nationalpark gehört die Hütte seit 1993. Zehn Jahre später wurde entdeckt, dass sie vom Holzwurm befallen ist.