In Tschechien wird gegen Windpark in Sandl an tschechisch-österreichischer Grenze protestiert
Umweltschützer und Experten in Tschechien protestieren gegen das Vorhaben, in Sandl in Oberösterreich einen Windpark zu bauen. Auf dem Gebiet, das nur einige hundert Meter von der tschechisch-österreichischen Grenze entfernt liegt, sollen 19 Windkraftanlagen mit jeweils 285 Metern Höhe errichtet werden. Die Gegner argumentieren, dass das Kraftwerk negative Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte.
Laut Jan Kurz vom Verein „Krajina Novohradska“ würde die Windkraftanlage den Wert der Landschaft grundlegend verändern oder zerstören. Im Gebirge befinde sich beispielsweise ein Migrationskorridor für Raubtiere und Vögel, mahnte er gegenüber der Presseagentur ČTK. Auch das Biologische Zentrum der tschechischen Akademie der Wissenschaften in Budweis steht dem Projekt kritisch gegenüber. Gegen den Bau der Windkraftanlage wird derzeit eine Unterschriftensammlung gestartet.
Zum Projekt läuft ein internationales Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP).