Münchner Sicherheitskonferenz: Pavel zu Verhältnis EU–USA, Macinka trifft Zichanouskaja
Das Thema eines Neustarts der Beziehungen zwischen EU und USA, das dieser Tage auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutiert wird, ist dem tschechischem Staatspräsident Petr Pavel zufolge im Prinzip nichts Neues. Der Kern dieses Streits sei eine größere Verantwortung der europäischen Länder für die eigene Verteidigung. Dies sagte Pavel am Freitag in München vor Journalisten. Er wies darauf hin, dass die USA lange Zeit überproportional viel in die Abwehrkraft Europas investiert hätten.
Neben Pavel und Verteidigungsminister Jaromír Zůna (parteilos) ist auch Tschechiens Diplomatiechef Petr Macinka (Motoristé sobě) bei der Sicherheitskonferenz. Wie das Prager Außenministerium auf Facebook mitteilte, traf Macinka am Freitag mit der belorussischen Oppositionsführerin Swjatlana Zichanouskaja zusammen. Den Angaben nach hat er ihr versichert, dass die Sparmaßnahmen in seinem Ressort nicht das Programm zur Unterstützung der belorussischen Opposition betreffen würden.