Tschechien ruft Botschafter aus dem Iran zu Beratungen zurück
Der tschechische Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) hat den Botschafter in Teheran, Vítězslav Grepl, zu Beratungen nach Prag zurückgerufen. Die Botschaft wird weiterhin von einem Geschäftsträger geleitet. Dies teilte ein Sprecher des Außenministeriums der Presseagentur ČTK mit. Er begründete den Schritt mit den „feindseligen und unprovozierten Aktionen des Irans gegen Golfstaaten, die nicht Teil des Konflikts sind, sowie gegen weitere Partner und Verbündete“ Tschechiens.
Die Zurückberufung eines Botschafters zu Beratungen ist ein diplomatischer Schritt, mit dem ein Staat seine Unzufriedenheit mit den Beziehungen zu einem jeweiligen Land zum Ausdruck bringt.