Zwei Jahre nach tragischem Unfall: Tschechischer Busfahrer bekommt in Deutschland Bewährungsstrafe
Für die Verursachung des tragischen Unfalls eines Flixbusses auf der A9 vor zwei Jahren hat der tschechische Fahrer am Freitag von einem Gericht in Leipzig eine zweijährige Bewährungsstrafe bekommen. Darüber berichtete der öffentlich-rechtliche Mitteldeutsche Rundfunk. Der 64-Jährige hatte bei der eintägigen Verhandlung mittels seiner Verteidiger zugegeben, beim Fahren unaufmerksam gewesen zu sein.
Der Bus war am 27. März 2024 bei einer Geschwindigkeit von rund 100 Kilometern pro Stunde in den Graben neben der Fahrbahn gefahren und dort auf die Seite gekippt. Vier Menschen starben, fast 50 wurden verletzt.