Cinefest 2025: Eine filmische Zeitreise durch die deutsch-schweizerische Filmbeziehung
An diesem Montag beginnt das internationale Film-Festival Cinefest. Dieses Jahr dreht sich unter dem Titel „Mehr als Tell und Heidi“ alles um die deutsch-schweizerische Filmbeziehung.
Mit dem Festival werden seit knapp 20 Jahren sowohl bekannte Filmklassiker als auch fast vergessene Werke aus dem deutschsprachigen und europäischen Raum gezeigt. Das Hauptprogramm findet in Hamburg statt, wo jedes Jahr über 25 Filme zu einem ausgewählten Thema präsentiert werden Weitere Festivalableger finden dann jeweils in Prag, Zürich Berlin und anderen Städten statt. Seit 2007 ist das tschechische Nationale Filmarchiv (Národní Filmový Archiv) Partner des Filmfestivals und zeigt im Kino Ponrepo in Prag eine kleine Auswahl der Filme, die zuvor in Hamburg präsentiert worden.
Dieses Jahr stehen die deutsch-schweizerischen Filmbeziehungen im Mittelpunkt, mit einem Fokus auf die sogenannte Deutschschweiz. Unter dem Titel „Mehr als Tell und Heidi“ werden Filme gezeigt, die die beiden Länder verbinden. Die Auswahl, die im Ponreop-Kino zu sehen ist, bezieht sich vor allem auf die Nachkriegszeit. Zu sehen sind unteranderem Filme wie die Gangsterballade „Sommersprossen“(1968) und der Drama-Klassiker „Die letzte Chance“ (1944/45). Aber auch „Heidi“, einer der erfolgreichsten Schweizer Filme, darf natürlich nicht fehlen.
Das Filmprogramm wird unter anderem durch Vorträge ergänzt. Zu Gast sind der deutsche Filmhistoriker und Festivaldirektor Hans-Michael Bock sowie Erika Wottrich, Geschäftsführerin des Hamburger Forschungszentrums CineGraph.
Das Cinefest lädt den Organisatoren zu folge dazu ein, die vielfältigen Verbindungen zwischen dem deutschen und schweizerischen Filmschaffen neu zu entdecken. Wer also eine Zeitreise durch die Filmgeschichte unternehmen möchte, hat dazu noch bis 12. März Gelegenheit.