Aero Vodochody und weitere Rüstungskonzerne in Tschechien verschärfen Sicherheitsvorkehrungen

Der tschechische Flugzeughersteller Aero Vodochody hat als Reaktion auf den mutmaßlichen Terroranschlag auf einen Rüstungskonzern in Pardubice die Sichersheitsvorkehrungen an seinem Firmensitz verschärft. Der Luftraum über dem Werk werde zusätzlich überwacht, zudem sei die Betriebsfeuerwehr jederzeit einsatzbereit, hieß es am Samstag von einem Firmensprecher. Ähnliche Vorkehrungen trafen auch weitere Rüstungsbetriebe in Tschechien.

Am Freitag war es in Pardubice zu einem Brandanschlag auf dem Gelände des Drohnenproduzenten LPP Holding gekommen. Tschechiens Premier Andrej Babiš (Partei Ano) rief die Rüstungskonzerne im Land anschließend dazu auf, ihre Grundstücke hinreichend abzusichern. Dies sei bei der Firma in Pardubice nicht der Fall gewesen. LPP Holding wies die Vorwürfe am Samstag zurück.