Prager Sportförderskandal: Berufungsgericht hebt Urteile auf
Das Urteil im Fall von manipulierten Sportfördergeldern des Prager Magistrats, das drei von neun Angeklagten für schuldig befunden hatte, ist aufgehoben. Das zuständige Berufungsgericht verwies den Fall zur Neuverhandlung zurück. Dies geht aus der Justizdatenbank Infosoud hervor. Der Grund wurde bisher nicht bekanntgegeben.
Das nun aufgehobene Urteil hatte den ehemaligen Minister ohne Portefeuille und Stadtverordneten Karel Březina (ehemals Sozialdemokraten) und die Beamtin Soňa Fáberová zu drei Jahren Haft verurteilt. Gegen weitere Beamtin, Dana Šachová, war eine dreijährige Bewährungsstrafe verhängt worden. Sie sollen im Jahr 2018 Wettbewerbsmanipulation begangen und gemeinsam in der Absicht gehandelt haben, die Hauptstadt zu schädigen.