Projekt "Herzschlag" will tschechisch-österreichische Kommunikation beleben

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Die durch Kontroversen um das Atomkraftwerk Temelin gefährdete Kommunikation zwischen Tschechien und Österreich zu beleben, ist auch das Hauptanliegen des Projekts "Herzschlag". Am vergangenen Sonntag gipfelte das Projekt mit einem tschechisch-österreichischen Festival in der Gemeinde Fratres nahe der Grenze. Es wurde von dem grenzüberschreitenden Impulszentrum Thayaland in Zusammenarbeit mit dessen Partner in der tschechischen Gemeinde Slavonice und der "szene bunte wähne" aus Horn veranstaltet.

Die durch Kontroversen um das Atomkraftwerk Temelin gefährdete Kommunikation zwischen Tschechien und Österreich zu beleben, ist auch das Hauptanliegen des Projekts "Herzschlag". Am vergangenen Sonntag gipfelte das Projekt mit einem tschechisch-österreichischen Festival in der Gemeinde Fratres nahe der Grenze. Es wurde von dem grenzüberschreitenden Impulszentrum Thayaland in Zusammenarbeit mit dessen Partner in der tschechischen Gemeinde Slavonice und der "szene bunte wähne" aus Horn veranstaltet. Mehr habe ich von der Geschäftsführerin des Impulszentrums Cornelia Hammerschlag erfahren:

"Das war ein Kulturfest unter dem Titel "Herzschlagfinale". Es gab den ganzen Tag über tschechisch-österreichisches Kulturprogramm. Von Gruppen, die tschechische und österreichische Volksmusik gespielt haben, über Ballett, Straßentheater, Bewegungstheater, moderne Tanzvorführungen bis zu Performances, also eine sehr große Bandbreite.

Das war die eine Seite. Das andere war, dass auch ein medizinischer Aspekt in der Veranstaltung war. Es wurde während der Veranstaltung ein Defibrilator von einem österreichischen Arzt an einen tschechischen Arzt überreicht, und zwar den Gemeindearzt von Slavonice. Das war auch sozusagen im Zeichen dieser Veranstaltung "Herzschlag"."

Dieser Herzschlag-Name hat aber auch noch einen anderen Grund...

"Das Fest hat eben auf einem Acker stattgefunden, und zwar zwischen zwei künstlerisch gestalteten Äckern. In jedem der Äcker ist mit Blutklee eine Herzsinuskurve bebaut worden. Das ganze Feld ist blau bebaut und mitten durch das Feld geht eben die Herzsinuskurve. Momentan noch in grün, aber soll dann auch rot blühen. Also die Idee des ganzen war auch eine Verbindung zwischen Kultur, Medizin und auch Landwirtschaft. Das ganze soll symbolhaft sozusagen die Beziehung zwischen Österreich und Tschechien darstellen."

Soweit Cornelia Hammerschlag. Das Interesse für das Fest hat alle Erwartungen übertroffen. Im Feld bei Fratres kamen etwa anderthalb Tausend Besucher von beiden Seiten der Grenze zusammen.