Sport: Fußballer starten erfolgreich in die WM-Qualifikation

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Kalt und heiß wurde es den tschechischen Sportfans am zurückliegenden Wochenende. Warum dies so war, dazu mehr von Lothar Martin.

Die Lieblingssportarten der Tschechen - "König" Fußball und Eishockey - bestimmten in den letzten Tagen das hiesige Sportgeschehen. Und genauso unterschiedlich wie die Austragungsstätten - die Fußballer eröffneten im sonnigen Sofia die WM-Qualifikation, die Eishockeycracks absolvierten im Eisstadion von Zlín das Auftaktturnier zur diesjährigen Euro Hockey Tour - waren auch die Ergebnisse.

Beginnen wir mit dem Erfreulichen. In der europäischen Gruppe 3 startete die tschechische Fußball-Nationalmannschaft mit einem 1:0-Auswärtssieg über Bulgarien erfolgreich in die WM-Qualifikation für die Endrunde 2002, die in Japan und Südkorea ausgespielt wird. Karel Poborský sorgte in der 73. Minute mit seinem Treffer vom Elfmeterpunkt für den knappen, aber hochverdienten 1:0-Sieg der Schützlinge von Trainer Jozef Chovanec. Die tschechische Auswahl war klar überlegen, hatte es aber mit einem hartnäckigen Gegner zu tun. So sah es auch der neugewählte Kapitän des Teams, Pavel Nedved: "Ich wusste, das es nicht einfach wird. Ich bin glücklich über den Sieg und sehr stolz auf die Jungs, denn ich denke, wir haben eine sehr gute Leistung geboten. Und das war gegen diese Bulgaren, die sehr defensiv eingestellt waren und auf unsere Fehler lauerten, alles andere als leicht."

Nicht zufrieden mit sich und den Auftritten seiner Mitspieler konnte hingegen der Kapitän der Eishockeyauswahl, Robert Reichel, sein. Trotz spielerischer Vorteile, die die tschechischen Puckjäger in all ihren drei Partien des Euro-Hockey-Turniers im mährischen Zlín hatten, langte es am Ende nur zum vierten und letzten Platz. Das Auslassen vieler Torchancen rächte sich sowohl beim 2:3 gegen Schweden als auch beim 1:2 gegen Russland. Das abschließende 2:1 über Turniersieger Finnland konnte nicht verhindern, das am Ende die schlechteste Platzierung für den Gastgeber beim Turnier von Zlín zu Buche stand.