Stromproduktion der Moldaustauseen in diesem Jahr wegen Trockenheit bis zu 60 Prozent geringer
Die Stromproduktion der Kraftwerke an den Moldaustauseen (Moldau-Kaskade) fällt in diesem Jahr wegen der Trockenheit und dem geringen Wasserdurchfluss um 50 bis 60 Prozent geringer aus als im langjährigen Durchschnitt. Dies gab ein Sprecher des Energiekonzerns ČEZ bekannt. Alle Wasserkraftwerke seien aber in Betrieb, hieß es.
Zur Moldau-Kaskade gehören unter anderem der Stausee Orlík als wasserreichster und der Lipno-Stausee als flächenmäßig größter des Landes. An ihr liegen insgesamt neun Kraftwerke, die zwischen 1936 und 1992 in Betrieb genommen wurden.