Tschechien fordert höheres Budget für Gemeinsame Agrarpolitik der EU für 2028–2034

Die Tschechische Republik fordert eine Erhöhung des Budgets für die Gemeinsame Agrarpolitik im nächsten Finanzrahmen der EU für die Jahre 2028 bis 2034. Dies erklärte der tschechische Landwirtschaftsminister Martin Šebestyán (parteilos) vor dem Treffen mit seinen Amtskollegen am Montag in Brüssel. Er fügte hinzu, nach Angaben von Vertretern der europäischen landwirtschaftlichen Dachorganisationen, Copa-Cogeca, mit denen er sich getroffen habe, sollten die Fördermittel für Landwirte im neuen EU-Haushalt um 20 Prozent sinken.

Laut Šebestyán verfolgt Tschechien drei Prioritäten hinsichtlich der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP): die Höhe des Budgets für Landwirte, die GAP-Vereinfachung und die Wahrung ihrer Unabhängigkeit im künftigen EU-Haushalt.

Die Europäische Kommission veröffentlichte im vergangenen Juli den ersten EU-Etatentwurf für 2028–2034 in Höhe von 1,8 Billionen Euro.