Tschechien, Polen und Deutschland wollen mehr EU-Unterstützung für Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge
Tschechien, Polen und Deutschland haben der Präsidentin der Europäischen Kommission einen Brief geschickt, in dem sie fordern, dass die EU jene Länder stärker finanziell unterstützen muss, in denen mehr ukrainische Flüchtlinge leben. In Brüssel teilte dies am Donnerstag Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit.
In dem Brief wird darauf eingegangen, dass die drei Länder mehr als die Hälfte aller Menschen aufgenommen haben, die aus der Ukraine geflohen sind. Deshalb müsse Europa Sondermittel gewähren, vor allem zur Abfederung von Ausgaben für Sozialversorgung, Wohnraum und Bildung, so die Unterzeichner des Schreibens, zu denen neben Olaf Scholz auch Polens Premier Donald Tusk und Tschechiens Kabinettschef Petr Fiala (Bürgerdemokraten) gehören.