Tschechien setzt Maßnahme gegen Wiederausfuhr von Waren nach Russland als Teil des Sanktionspakets durch

Die Tschechische Republik hat erreicht, dass das 18. EU-Sanktionspaket gegen Russland um Maßnahmen zur Verhinderung von Umgehungen der Sanktionen ergänzt wurde. Wie der tschechische Außenminister Jan Lipavský (parteilos) am Freitag auf der Plattform X schrieb, könnten die Behörden von Exporteuren Ausfuhrgenehmigungen verlangen, wenn der Verdacht bestehe, dass Waren über ein Drittland nach Russland gelangen könnten.

Die Mitgliedstaaten billigten das Paket am Freitag, nachdem die Slowakei ihren Widerstand aufgegeben hatte. Die neuen Sanktionen zielen auf den russischen Energie- und Bankensektor. So werden unter anderem der Preisdeckel für russische Ölexporte gesenkt und die Nutzung der Nord-Stream-Infrastruktur ausgeschlossen.