Tschechische Politiker äußern Verständnis für Angriffe der USA auf Iran
Das Atomprogramm der iranischen Regierung stellt nach Ansicht des tschechischen Premiers Petr Fiala (Bürgerdemokraten) eine Gefahr für die internationale Sicherheit dar. Die nächtlichen Angriffe der USA auf drei Einrichtungen im Iran seien daher eine verständliche Bemühung, das Land an dem Bau von Atomwaffen zu hindern, schrieb Fiala am Sonntagmorgen auf X. Ähnlich äußerte sich an gleicher Stelle Außenminister Jan Lipavský (parteilos). Tschechien würde die Situation im Nahen Osten aufmerksam verfolgen und sei bereit, jeden Versuch einer diplomatischen Lösung zu unterstützen, so Lipavský.
Die USA hatten in der Nacht zum Sonntag drei Atomeinrichtungen im Iran beschossen und so in den kriegerischen Konflikt zwischen Israel und Iran eingegriffen. Eine Beendigung des iranischen Atomprogramms liege im Sicherheitsinteresse Europas und Tschechiens, schrieb die tschechische Verteidigungsministerin Jana Černochová (Bürgerdemokraten), ebenfalls auf X. Und Innenminister Vít Rakušan (Stan) führte an, dass die Sicherheit der Menschen in Tschechien durch die Eskalation des Konfliktes im Iran nicht gefährdet sei. Dies bestätige auch die hiesige Polizei, so der Innenminister.