Tschechische Regierung beschließt neue staatliche Kulturpolitik für 2026–2029
Die tschechische Regierung hat auf ihrer Sitzung am Montag den Entwurf der Staatlichen Kulturpolitik der Tschechischen Republik für den Zeitraum 2026–2029 genehmigt. Dies gab Kulturminister Oto Klempíř (parteilos) im Anschluss an die Kabinettssitzung auf einer Pressekonferenz bekannt. Die Umsetzung des Konzepts soll durch einen Aktionsplan sichergestellt werden, der der Regierung bis zum 30. November vorgelegt wird.
Zu den Hauptzielen der staatlichen Kulturpolitik gehören laut dem Ministerium der Schutz und die Erneuerung des kulturellen Erbes, die Durchsetzung einer gerechteren Vergütung für Kulturschaffende sowie die Modernisierung von Museen, Galerien und Bibliotheken.
Das beschlossene Dokument stößt bereits auf scharfe Kritik der Opposition sowie von Teilen der Kulturszene.