Tschechische Regierung spricht sich für strengere Regeln für Geflüchtete aus der Ukraine aus
In Tschechien dürfte es künftig strengere Regeln für Geflüchtete aus der Ukraine geben. Ein Paket mit entsprechenden Änderungen wurde am Montag von der Regierung in Prag verabschiedet. Nun soll im Abgeordnetenhaus darüber verhandelt werden.
Vorgesehen ist unter anderem, dass Menschen mit vorübergehendem Schutzstatus künftig nur dann humanitäre Hilfsgelder beziehen können, wenn sie angestellt oder selbstständig sind oder sich beim Arbeitsamt registriert haben. Im jeweiligen Monat, für den die Gelder ausgezahlt werden, müssen sie sich mindestens 16 Tage in Tschechien aufhalten. Menschen, die länger als 30 Tage außerhalb des Schengenraums verweilen, soll der Schutzstatus aberkannt werden.
Vergangene Woche waren in Tschechien über 386.000 Personen mit vorübergehenden Schutzstatus registriert.