Tschechischer Lotteriebetreiber Allwyn fusioniert mit griechischem Wettunternehmen OPAP

Der tschechische Lotteriebetreiber Allwyn fusioniert mit dem griechischen Wett- und Lotterieunternehmen OPAP. Die beiden Vorstände stimmten einer Zusammenlegung durch den Austausch von Aktien zu, wie die Unternehmen am Montag in einer Pressemitteilung bekanntgaben. Die fusionierte Firma soll nur noch den Namen Allwyn tragen.

Allwyn gehört zur tschechischen KKCG-Gruppe, deren Besitzer Karel Komárek, einer der reichsten Tschechen, ist. Das Lotterieunternehmen investierte bereits 2013 in den griechischen Partnerbetrieb, derzeit hält man über 51 Prozent der Aktien an OPAP. Der fusionierte Konzern soll den beiden Unternehmen zufolge mit einem Eigenkapital von 16 Milliarden Euro die zweitgrößte Handelsgesellschaft im Bereich Spaß und Spiel weltweit sein. Man wolle weiter an der Börse in Athen gehandelt werden, geplant sei aber auch, an eine weitere Börse zu gehen, etwa an die in London oder in New York, hieß es.

Zu Allwyn gehört auch die tschechische Lotteriegesellschaft Sazka. Diese soll ab Ende Januar 2026 nur noch unter dem Namen „Allwyn“ firmieren. Damit verschwindet der traditionelle Name für die tschechoslowakische und später tschechische Lotterie nach über 70 Jahren vom Markt.