Colours of Ostrava

Colours of Ostrava - Besucher (Foto: CTK)
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Die Sommerzeit gehört der Musik, mehrtägige Festivals unterschiedlicher Art eröffnen ihre Tore für Musikliebhaber. Am vergangenen Wochenende hat bereits zum vierten Mal das internationale Musikfestival Colours of Ostrava in der nordmährischen Stadt Ostrau stattgefunden. Eine Zusammenfassung von Bára Procházková:

Colours of Ostrava - Besucher (Foto: CTK)
In Ostrava/Ostrau war es am vergangenen Wochenende bunt - Rock und Worldmusik haben vier Tage lang die Stadt dominiert. Auf acht Podien traten rund 100 Künstler aus allen Ecken der Welt auf, das Highlight des Programms war die portugiesische Sängerin Mariza und der amerikanische Funk-Musiker George Clinton mit seiner Band Parliament/Funkadelic. Rund 13.000 Besucher kamen dieses Jahr trotz des regnerischen Wetters zum Musikfestival Colours of Ostrava, sagt Marcela Krplova von der Festivalleitung:

"Rund 2.500 Menschen übernachteten in der Zeltstadt, es wurden 700 Zelte aufgebaut. Zu Hygienezwecken wurden 15.000 Liter Wasser verbraucht. Die Besucher kamen aus Polen, Großbritannien, Bulgarien, Slowenien, der Slowakei, Deutschland und Ungarn."

In dem breiten Sommerangebot versucht jedes Festival, die Besucher mit einem besonderen Angebot zu locken. Colours of Ostrava brachte dieses Jahr auch einige Neuigkeiten, sagt die Direktorin des Festivals, Zlata Holusova:

"Es gab eine Tanzwiese, die schwarze Wiese genannt, die wir bisher noch nicht hatten. Wir haben auch Filme und die besten Musikvideos des Jahres gezeigt. Und eine Besonderheit war auch die so genannte Kinderszene, die den Eltern ermöglicht, ihre Kinder für eine Weile dort zu lassen. Bei uns können also auch ganze Familien zum Festival kommen."

Neben ausländischen Künstlern waren auch heimische Stars vertreten, zum Beispiel Cechomor, Jana Kratochvilova, die Musikgruppe Krystof oder der Rocksänger Dan Barta. Der Funk-Musiker George Clinton hat auch die populäre tschechische Musikgruppe Monkey Bussines maßgeblich beeinflusst, die ebenfalls auf dem Colours-Festival aufgetreten ist. Und so hört sich der tschechische Funk an: